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„Ende und Anfang“ | Fotokünstlerin Akizuki Namida.

By cizucu · 19. Februar 2026

„Ende und Anfang“ | Fotokünstlerin Akizuki Namida.
„Ende und Anfang“ | Fotokünstlerin Akizuki Namida.

Einleitung

Seit meiner Kindheit war die Kamera meines Vaters immer in meiner Nähe.

Fotografie war für mich weniger etwas Besonderes, sondern vielmehr ganz selbstverständlich Teil meines Alltags.
In meiner Schulzeit hielt ich mit einer Einwegkamera beiläufige Alltagsszenen fest. Später, als Berufstätige, griff ich zu meiner eigenen Kamera und lernte über soziale Netzwerke andere Fotografiebegeisterte kennen.

Ein Wendepunkt war die analoge Kamera, die ich von meinem Vorgesetzten am Arbeitsplatz geschenkt bekam.
Durch einen zufälligen Bedienungsfehler entstand meine erste Mehrfachbelichtung – und diese unvorhersehbare Überlagerung hat mich tief berührt.

Das bewusste Fotografieren und das zufällige Entdecken.
Ich schätze die Momente, die zwischen diesen beiden Polen entstehen, und setze meine fotografische Arbeit fort.

Nun präsentiere ich vom 21. Februar 2026 (Sa) meine erste Soloausstellung in der gallery 2-16 in Okayama.

Information
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Akizuki Namida.

Mehrfachbelichtung auf Film | Mensch und Natur |
Zartheit und Melancholie – deren Nachklang in der Fotografie

2022
Veröffentlichung des Bildbands „Awai – Zwei sich überlagernde Welten“ mit Essays und Anleitungen zur Mehrfachbelichtung im Verlag Azusa Shuppansha

2025
Als Dozentin von Nakai Fotowerkstatt eingeladen und Durchführung eines Workshops zur Mehrfachbelichtung

cizucu:Akizuki Namida.
Instagram:@akizuki_namida

Zur Vorbereitung der Ausstellung

Bisher hatte ich die Gelegenheit, an Gruppenausstellungen teilzunehmen, doch lange Zeit dachte ich, eine Einzelausstellung sei für mich noch zu früh.

Vor etwa fünf Jahren begann ich, mich intensiver mit dem Gedanken an eine Soloausstellung zu beschäftigen.
Ich besuchte zahlreiche Ausstellungen und suchte nach einer eigenen Präsentationsform. Doch meine Vorstellungen blieben vage und nahmen kaum Gestalt an.

In dieser Phase begegnete ich einer bestimmten Galerie.
„Wenn ich ausstelle, dann vielleicht hier.“
In dem Moment, als ich das dachte, formte sich das Bild der Ausstellung schlagartig in meinem Kopf.

Als mir die Galerieleitung zusagte: „Bitte stellen Sie hier aus“, empfand ich neben Freude auch eine Welle der Unsicherheit.

Wenn ich es mache, soll es gelingen.
Doch mein Selbstvertrauen schwankte.
Es gab Nächte, in denen ich Angst hatte, dass vielleicht niemand kommen würde.

Trotzdem wurde mir klar, dass es unabhängig von Erfolg oder Ergebnis einen Wert hat, sich der Herausforderung zu stellen. Auch durch die Unterstützung meines Umfelds habe ich mich zur Realisierung entschlossen.

Die Vorbereitung war ehrlich gesagt sehr aufwendig.
Vom Ausstellungslayout bis zum Verkauf von Editionen – da mir das gesamte Raumkonzept auf einmal vor Augen stand, musste ich alles parallel organisieren und habe den Großteil allein gestemmt.

Manchmal träume ich davon, dass ich mit den Vorbereitungen nicht fertig werde – das macht mich nervös.
Und doch finde ich in dieser Unsicherheit auch Freude.

Was ich vermitteln möchte

Der Titel dieser Einzelausstellung ist direkt aus dem Akt des Fotografierens selbst entstanden.

In dem Moment, in dem der Auslöser gedrückt wird, ist diese Zeit bereits vergangen.
Und doch habe ich das Gefühl, dass gleichzeitig etwas Neues beginnt.

Ende und Anfang sind keine Gegensätze,
sondern existieren stets überlappend nebeneinander.

Das „Ende“ in dieser Ausstellung steht nicht für einen radikalen Schnitt.
Vielmehr ist es ein leises Übergehen in eine neue Atmosphäre.

Auch das „Anfang“ möchte ich nicht lautstark verkünden.
Oft beginnt etwas, bevor man es überhaupt bemerkt.
Das ist das Gefühl, das ich vermitteln möchte.

Diese Ausstellung hält den Moment des Übergangs fest.

Wenn Besucher:innen vor den Arbeiten stehen,
würde es mich freuen, wenn sich ihr persönliches Ende oder ihr Anfang sanft mit den Werken verbindet.

Ausstellungsinformationen

Information
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„Ende und Anfang“

Ausstellungszeitraum: 21. Februar (Sa) bis 24. Februar (Di) 2026
Öffnungszeiten: 10:00 – 19:00 Uhr (am letzten Tag bis 15:00 Uhr)

Ausstellungsort: gallery 2-16
Adresse: 2-2-16 Tomita-chō, Kita-ku, Okayama-shi, Präfektur Okayama | Karte
Anfahrt: Ca. 10 Minuten zu Fuß vom JR-Bahnhof „Okayama“ (Ostausgang)
* Für die Kartensuche bitte „zerodoughnut“ eingeben

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