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By cizucu ·

Cover photo by Milky
Der Merlion ist das Wahrzeichen Singapurs und wohl jedem schon einmal begegnet. Doch in sozialen Netzwerken finden sich oft Fotos aus immer denselben Blickwinkeln und Kompositionen – häufig bleibt es bei einer reinen Dokumentation nach dem Motto „Ich war hier“.
Wie aber lässt sich der vertraute Merlion als eigenständiges künstlerisches Werk inszenieren? In diesem Beitrag geben wir Impulse für neue Sichtweisen und fotografische Ansätze, um den Merlion neu zu entdecken.
Statt eines klassischen Erinnerungsfotos von vorn kann schon der Blick auf die Rückseite, Spiegelungen oder Schatten den erzählerischen Gehalt des Merlion hervorheben. Beispielsweise die Silhouette im Morgenlicht, während das Wasser sprudelt, oder als Teil der Kulisse hinter den Touristen – durch einen veränderten Blickwinkel wird aus der bekannten Statue ein Storyteller.
Photo by くろの
Das Gedränge an touristischen Orten kann, geschickt ins Bild gesetzt, zum gestalterischen Element werden. Mit Langzeitbelichtung lassen sich die Bewegungen der Menschen als fließende Spuren einfangen, wodurch der Kontrast zum statischen Merlion betont und das „Zeiterleben“ vor Ort sichtbar wird. Gerade das scheinbare „Rauschen“ des Ortes ist ein wesentliches fotografisches Gestaltungsmittel.
Photo by ぽりんクス
Nach Einbruch der Dunkelheit, wenn der Merlion illuminiert ist, entfaltet er eine ganz eigene Präsenz, die sich deutlich von der tagsüber unterscheidet.
Photo by mar00ram
Reflexionen auf dem Wasser, kühles Licht und die Skyline im Hintergrund – mit Langzeitbelichtung verwandelt sich das Wasser in feine Fäden und es entstehen atmosphärisch dichte Aufnahmen. Scheuen Sie sich nicht vor der Dunkelheit, sondern nutzen Sie das Licht als gestalterisches Mittel für Ihre Fotografie.


