Kreative, die die Fotografie lieben, berichten von ihren Kameras und den Geschichten dahinter. In der „Lieblingskamera“ spiegelt sich stets auch die eigene Lebens- und Wertehaltung wider. In dieser Ausgabe steht nagisa im Mittelpunkt, die die SONY α7R III zu ihrem bevorzugten Werkzeug gemacht hat.
Obwohl sie schon seit ihrer Kindheit mit Kameras vertraut ist, veränderte sich ihr Verhältnis zur Fotografie an einem bestimmten Punkt grundlegend – von der „Dokumentation“ hin zum „künstlerischen Ausdruck“. Wir gehen diesem Wandel nach und fragen: Was liegt jenseits des eigenen Blickwinkels?
SONY α7R III | Technische Eckdaten
Die SONY α7R III ist eine spiegellose Vollformatkamera mit rückwärtig belichtetem CMOS-Sensor und ca. 42,4 Megapixeln Auflösung. Sie zeichnet sich durch ihre hohe Detailtreue und den großen Dynamikumfang aus, wodurch feinste Nuancen sichtbar werden. Der Bildprozessor „BIONZ X“ ermöglicht eine schnelle Verarbeitung und hohe ISO-Leistung – ideal für Landschaft, Architektur und Porträtfotografie.
Vom Dokument zur Ausdrucksform
Schon als Kind habe ich gerne fotografiert und bei Reisen oder besonderen Anlässen die Kamera ganz selbstverständlich mitgenommen. Doch wirklich intensiv habe ich mich erst während meines Studiums mit der Fotografie auseinandergesetzt.
Damals war ich begeisterter Baseballfan und nahm – inspiriert von Freunden – meine Kamera mit ins Stadion.
An einem Tag sah ich ein Foto, das jemand mit einer Spiegelreflexkamera aufgenommen hatte, und dachte: „So schön möchte ich auch fotografieren können.“

Foto von nagisa
Obwohl das Bild gar nicht groß war, hat es mich auf eine seltsame Weise tief berührt und ist mir im Gedächtnis geblieben.
In dem Moment, als ich zum ersten Mal eine Spiegelreflexkamera in der Hand hielt, wurde die Kamera für mich nicht mehr nur ein Werkzeug zur Dokumentation, sondern ein Medium des künstlerischen Ausdrucks.
Die Lieblingskamera im Wandel
Von da an erweiterte sich mein fotografisches Interesse stetig – von Reisen über Bergtouren bis hin zur Architektur.

Foto von nagisa
Die Monumentalität und Präzision von Architektur, die Tiefe von Räumen und das Vergehen der Zeit – wie kann man all das fotografisch einfangen? Mit diesen Fragen wuchsen auch meine Ansprüche an die Ausrüstung.
Ich wollte Leichtigkeit, aber keine Kompromisse bei der Bildqualität. Meine Lieblingskamera hat sich mit meinen Ansprüchen und Interessen weiterentwickelt.

Foto von nagisa
Dass sich die Ausrüstung je nach Interesse und Motiv verändert, ist für mich nicht nur eine Frage der technischen Spezifikationen – es spiegelt vielmehr meine eigene Entwicklung wider.

Foto von nagisa
Jenseits des Rahmens
Die Teilnahme am photo poster project(フォトポスタープロジェクト) von cizucu war für mich ein Wendepunkt. Durch die Begegnung mit vielfältigen Werken wurde mir klar: „Fotografie ist mehr als das, was im Bild zu sehen ist.“
Fotografie kann das Unsichtbare im Bildraum erfahrbar machen. Genau darin liegt die Kraft und die Weite des fotografischen Ausdrucks. Seitdem richte ich meinen Blick auch auf neue Genres und Perspektiven.

Foto von nagisa
Heute ist es die Sony α7R III, die all das auffängt, was mich bewegt. Diese Kamera begleitet und unterstützt meine sich wandelnden Perspektiven und Ausdrucksformen.
Mit ihrer hohen Auflösung bildet sie feinste Details ab und fängt zugleich die Nuancen von Licht und Atmosphäre ein. Diese Vielseitigkeit ermöglicht es mir, meine sich verändernden Sichtweisen und Ausdrucksformen authentisch umzusetzen und mich immer wieder auf neue fotografische Wege zu begeben.

Foto von nagisa
Auch in Zukunft möchte ich mit dieser Kamera neue Ausdrucksformen entdecken. Ich werde weiterhin dem nachspüren, was jenseits meines Blickwinkels liegt.


