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By cizucu ·

©︎ Trivino Rochat
In Gesprächen mit Menschen und Medien, die Fotokultur aus ihrer eigenen Perspektive fördern, fragen wir nach den Anfängen, Ideen und der praktischen Arbeit hinter ihrem Engagement. So möchten wir Fotograf:innen und Fotomedien weltweit neue Impulse geben.
Die Lightbox Photo Library ist Taiwans erste gemeinnützige Bibliothek speziell für Fotografie. Sie sammelt und bewahrt nicht nur Fotomaterialien, sondern unterstützt auch aufstrebende Fotograf:innen, schafft internationale Verbindungen und stärkt so das Fundament der taiwanischen Fotokultur.
In unseren zehn Fragen sprechen wir mit der Lightbox Photo Library darüber, was es bedeutet, Fotografie zu bewahren, zugänglich zu machen und an die nächste Generation weiterzugeben.
Lightbox Photo Library
Die 2016 gegründete Lightbox Photo Library ist Taiwans erste gemeinnützige Bibliothek für Fotografie. Sie bewahrt, erforscht und vermittelt taiwanische Fotografie und baut mit langfristig angelegten öffentlichen Programmen eine offene Fotocommunity auf. 2024 rief sie den „New Wave Photography Award“ ins Leben, 2025 folgte das „Taiwan International Photography Festival (TIPF)“. Beide Initiativen fördern aufstrebende Fotograf:innen und den internationalen Austausch.
Website: lightboxlib.org
Instagram: @lightbox_lib
Am Anfang der Lightbox Photo Library stand eine ganz einfache Erkenntnis: Der taiwanischen Fotocommunity fehlte eine Infrastruktur, mit der sie ihre eigene Kultur sammeln und bewahren konnte. Archive und Materialien waren über viele Orte verstreut, Lernmaterialien oft teuer, und es gab kaum Räume, in denen Menschen unkompliziert zusammenkommen und sich über Fotografie austauschen konnten.
Wie viele Menschen in Taiwan habe auch ich Fotografie zunächst über die großen Namen aus Europa, Nordamerika und Japan kennengelernt. Taiwanische Fotograf:innen und unsere eigene Fotogeschichte habe ich erst viel später entdeckt.
Genau deshalb haben wir uns für eine Bibliothek und nicht für eine Galerie entschieden. Wir wollten einen „dritten Ort“ außerhalb von Zuhause, Schule und Arbeitsplatz schaffen: einen gemeinschaftlichen Raum, den alle frei betreten können, um Bücher zu lesen, Menschen zu treffen und Gedanken auszutauschen. Die Bibliothek ist ein realer Ort, aber zugleich auch unsere Art, taiwanische Fotokultur zu bewahren, zu erforschen und zu teilen.
©︎ Trivino Rochat
Etwa sieben Jahre nach der Gründung erhielten wir eine größere Förderung. Dadurch konnten wir den nächsten Schritt planen: aufstrebende Fotograf:innen zu unterstützen und unsere internationalen Verbindungen auszubauen. Daraus entstanden drei Säulen – die Bibliothek, der „New Wave Photography Award“ und das „Taiwan International Photography Festival (TIPF)“. Hinter allen drei steht derselbe Gedanke: Fotokultur braucht einen Ort, an dem sie Wurzeln schlagen kann, und zugleich die Möglichkeit, weiterzuwachsen.
Der Gedanke, dass Kultur Wurzeln braucht, war uns bei der Gründung der Lightbox Photo Library noch nicht so klar. Er nahm erst nach und nach Gestalt an, als wir praktische Erfahrungen sammelten und unsere Arbeit reflektierten.
Die Lightbox Photo Library wurde zwar von Künstler:innen initiiert, ist aber kein von Künstler:innen betriebener Projektraum. Von Anfang an wurde sie von Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen aufgebaut – aus Kunst, Bibliotheks- und Informationswissenschaft, Soziologie und weiteren Bereichen. Wir sind auch kein Kollektiv, das vor allem auf einer fast familiären Nähe zwischen seinen Mitgliedern beruht. Gemeinsame Werte stehen für uns an erster Stelle, und wir versuchen, persönliche und berufliche Beziehungen klar voneinander zu trennen. Wir glauben, dass wir dadurch mehr Verantwortung übernehmen und die Organisation langfristig stabil halten können.
Dieser Gedanke prägt auch unsere tägliche Arbeit. Wir sammeln und kaufen Publikationen über taiwanische Fotografie und bewahren sie nicht nur auf, sondern machen sie auch wieder nutzbar.
In der Datenbank der Bibliothek erfassen wir außerdem die Namen aller Spender:innen, ob Einzelpersonen oder Organisationen. Damit bedanken wir uns und zeigen zugleich, dass die gespendeten Bücher katalogisiert wurden und allen zur Verfügung stehen. Durch diese Dokumentation übernehmen wir Verantwortung für die Spenden und bauen langfristige Beziehungen zur Community auf.
Die Bibliothek ist weiterhin für alle kostenlos zugänglich. Damit Fotomaterialien wirklich leicht zugänglich sind, empfangen wir nach Möglichkeit Schul- und Hochschulgruppen sowie Menschen, die für Recherchen oder zum Lernen zu uns kommen, persönlich vor Ort.
Als wir anfingen, wussten wir noch nicht genau, was für ein Ort die Lightbox Photo Library werden könnte. Deshalb sammelten wir nach dem Motto „Je mehr, desto besser“ ganz unterschiedliche Fotopublikationen. Wir wollten dadurch fotografische Welten und Kulturen entdecken, die wir noch nicht kannten, und Möglichkeiten für echte Begegnungen, Gespräche und schließlich auch gemeinsame Projekte schaffen.
Mit der Zeit wurde das Profil der Sammlung klarer. Seitdem entscheiden wir bewusster, was wir aufnehmen, wonach wir aktiv suchen und was wir aus der Sammlung herausnehmen.
©︎ Lightbox Photo Library
So wie biologische Vielfalt einen Wald gesund und widerstandsfähig macht, hängt kulturelle Vielfalt eng damit zusammen, wie demokratisch und widerstandsfähig eine Gesellschaft ist. Im Idealfall würden wir so viel wie möglich erhalten. In der Praxis müssen wir aber auswählen. Behörden und öffentliche Einrichtungen tragen die Verantwortung, mithilfe des Wissens von Forschenden und Fachleuten Arbeiten von öffentlicher, künstlerischer und kultureller Bedeutung zu erkennen und zu bewahren. Unabhängige Organisationen treffen ihre Auswahl dagegen entsprechend ihrem jeweiligen Auftrag und ihren ästhetischen Vorstellungen.
Bewahren heißt für uns also nicht, einfach alles aufzuheben. Es bedeutet, immer wieder zu fragen: Was möchten wir erhalten? Was möchten wir schützen? Und was möchten wir der nächsten Generation weitergeben?
Die Idee eines kostenlosen Zugangs für alle ist sowohl in der Geschichte der Bibliothek als auch in der Geschichte der Fotografie verankert. Bibliotheken beruhen auf dem Prinzip der geistigen Freiheit. Unabhängig von Herkunft, gesellschaftlicher Stellung, Geschlecht, finanziellen Möglichkeiten oder Religion sollte jeder Mensch eintreten, lesen, nachdenken und lernen können – und so sich selbst und die Welt besser verstehen.
Auch die Fotografie hat eine ähnliche Geschichte. Im 19. Jahrhundert wurde das Daguerreotypie-Verfahren mit Unterstützung der französischen Regierung öffentlich zugänglich gemacht und konnte sich dadurch weit verbreiten. Daguerre selbst forschte zwar weiter, doch viele spätere Neuerungen, etwa kürzere Belichtungszeiten und neue Aufnahmeverfahren, wurden von anderen entwickelt. Eine frei zugängliche Technik eröffnete neue gesellschaftliche, technische und kulturelle Möglichkeiten.
Offenheit bringt allerdings auch organisatorische Belastungen mit sich. Nicht alle respektieren einen offenen Zugang oder nutzen ihn mit guten Absichten. Ein vollkommen offenes und rein uneigennütziges System gibt es nicht. Schon die frühe Geschichte der Fotografie war von Konflikten geprägt: In Großbritannien wurden beispielsweise Lizenzgebühren für die Nutzung der Daguerreotypie verlangt.
©︎ Lightbox Photo Library
Das erleben wir auch heute in unserer Arbeit. An offenen Orten begegnen uns manchmal Menschen, die diese Offenheit für selbstverständlich halten. Deshalb brauchen wir gemeinsame Verantwortung, klare Grenzen und Regeln für den Umgang miteinander. „Kostenlos für alle“ heißt für die Lightbox Photo Library nicht, dass es keine Regeln gibt. Es heißt, den Zugang so offen wie möglich zu halten und gemeinsam die Bedingungen zu wahren, die das dauerhaft möglich machen.
Bei den ersten beiden Ausgaben des „New Wave Photography Award“ haben sich mehr als 650 in Taiwan tätige Fotograf:innen beworben.
Unter den ausgewählten Arbeiten lässt sich kein einzelner dominanter Trend erkennen. Die Ansätze reichen von Dokumentar- und Konzeptfotografie über Performance, Aneignung und Archivarbeit bis hin zu visuellen Erzählformen, die an Essays oder Forschungsarbeiten erinnern. Manche Arbeiten beschäftigen sich intensiv mit gesellschaftlichen und öffentlichen Fragen, andere konzentrieren sich auf persönliche Erfahrungen und intime Geschichten. Da viele Teilnehmende noch am Anfang ihrer Laufbahn stehen, befinden sich zahlreiche Projekte noch in einer Phase des Suchens und Experimentierens. Einige beginnen auch, mit KI zu arbeiten.
Den Hauptpreis der ersten Ausgabe gewann der aus Malaysia stammende Fotograf Xhih Toh, der ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht in Taiwan hat. Er verbindet Dokumentarfotografie, Performance und Ansätze der sozialen Landschaftsfotografie und beschäftigt sich mit Heimat, Erinnerung und Identität.
Der Hauptpreisträger der zweiten Ausgabe, der in den USA lebende taiwanische Fotograf Shao-Feng Hsu, verfolgt einen völlig anderen Ansatz. In interdisziplinären Kooperationen an den Schnittstellen von Kunst und Wissenschaft, Körper und Sehen sowie Fotogeschichte und Fototechnik schafft er Wahrnehmungsräume, in denen unterschiedliche Wissensformen und Arten des Sehens aufeinandertreffen.
Obwohl ihre Methoden sehr verschieden sind, fanden die Arbeiten beider Fotografen bei den Jurys aus Taiwan und dem Ausland große Anerkennung.
Besonders in Erinnerung geblieben ist uns der „TIPF Summit“ beim ersten TIPF. Die Fragen hinter diesem Programm waren eng mit unseren Überlegungen zur künftigen Ausrichtung des National Center of Photography and Images (NCPI), Taiwans erster öffentlicher Einrichtung speziell für Fotografie, verbunden.
©︎ Lightbox Photo Library
Wir gingen zunächst von folgenden Fragen aus: Wie sammeln und zeigen staatliche und öffentliche Einrichtungen Fotografie? Wie prägt diese Arbeit das kulturelle Gedächtnis? Und wie können öffentliche Institutionen aufstrebende Fotograf:innen aus der Region entdecken und fördern?
Außerdem konzipierten wir den Summit aus der Perspektive einer „Demokratisierung der Kunst“. Anhand der Arbeit von Steidl untersuchten wir, wie Publikationen Fotografie zugänglicher machen und weiter verbreiten können. Die fotografische Praxis von Chang Chien-Chi wiederum diente uns als starkes Beispiel dafür, wie Fotografie in einen Austausch mit Gesellschaft und Öffentlichkeit treten kann.
Das erste TIPF erhielt später drei taiwanische Jahrespreise. Diese Anerkennung hat unserem Team viel Mut und Selbstvertrauen gegeben. Vor allem aber hat sie uns darin bestärkt, das Festival fortzuführen und weiter zu fragen, zu erproben und zu vertiefen, was eine „Demokratisierung der Kunst“ in der Praxis bedeuten kann.
©︎ Lightbox Photo Library
Wenn eine Sprache verschwindet, geht mit ihr auch Kultur verloren. Fotografie ist ebenfalls eine Art visuelle Sprache. Taiwanische Fotografie zu bewahren bedeutet für uns deshalb, die Gedanken, Erfahrungen und die Kultur der Menschen in Taiwan zu bewahren.
Seit 1992 werden Menschen in Taiwan nicht mehr wegen ihrer Überzeugungen oder Äußerungen strafrechtlich verfolgt. Meinungsfreiheit und der Schutz der Menschenrechte wurden nach und nach Teil des Alltags. Viele Menschen, Ereignisse und historische Erfahrungen, die früher tabuisiert und zum Schweigen gebracht wurden, sind ins öffentliche Bewusstsein und in die gesellschaftliche Debatte zurückgekehrt. Auch historische Persönlichkeiten und nationale Mythen wurden neu untersucht, hinterfragt und interpretiert.
©︎ Lightbox Photo Library
Zur bis heute andauernden Aufarbeitung des autoritären Unrechts gehört auch, sich mit epistemischer Ungerechtigkeit auseinanderzusetzen – also damit, wessen Wissen und Erfahrungen anerkannt werden. Fotografische Arbeiten, Ausstellungen, Archive und Publikationen haben dazu beigetragen, unterdrückte Geschichte neu zu betrachten und unterschiedliche Erfahrungen und Perspektiven wieder in die Öffentlichkeit zu bringen.
Wenn wir Besucher:innen aus dem Ausland das heutige Taiwan vorstellen, erklären wir besonders sorgfältig die Geschichte des Zwischenfalls vom 28. Februar und des Weißen Terrors sowie die fortlaufende Aufarbeitung durch die Zivilgesellschaft und die zuständigen Institutionen.
Gleichzeitig betonen wir, dass taiwanische Kultur nicht allein über ihr Verhältnis zu China verstanden werden sollte. Taiwan hat tiefe historische Verbindungen zu vielen Orten in Ost- und Südostasien und entwickelt diese Beziehungen bis heute durch kulturellen Austausch weiter.
Die Lightbox Photo Library wurde von vielen Menschen und Organisationen beeinflusst. Einige davon möchten wir hier vorstellen.
Mit dem japanischen Verlag 赤々舎(AKAAKA) gab es bereits viele Begegnungen und Kooperationen. Der Verlag hat uns außerdem bei der Veröffentlichung mehrerer Fotobücher taiwanischer Fotograf:innen unterstützt. Besonders beeindruckt sind wir von der Chefredakteurin 姫野希美. Wir schätzen ihre fachliche Erfahrung, ihr intuitives Urteilsvermögen und ihre Fähigkeit, aufmerksam zuzuhören und Gespräche zu führen. Ebenso bewundern wir ihre Offenheit und ihr Einfühlungsvermögen im Umgang mit anderen.
Auch Yan You, der Jiazazhi Press in China leitet, verdient unseren größten Respekt. Unter äußerst schwierigen Bedingungen hat er seine verlegerische Arbeit über viele Jahre fortgesetzt und dafür persönlich einen hohen Preis gezahlt. Trotzdem ist er seiner Arbeit treu geblieben. Diese Haltung bewegt uns sehr.
©︎ Lightbox Photo Library
Taiwan gehört zu den offensten Gesellschaften Asiens. Die Demokratie ist weit entwickelt, und auch bei Themen wie der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare und der Gleichstellung der Geschlechter hat das Land große Fortschritte gemacht. Themen und Arbeiten, über die anderswo in der Region nur schwer diskutiert werden kann oder die sich dort kaum veröffentlichen und zeigen lassen, finden in Taiwan mitunter einen geeigneten Raum oder eine Plattform. Taiwan kann solchen Debatten außerdem wertvolle Erfahrungen und Perspektiven bieten.
Diese Offenheit ist aus unserer Sicht einer der besonderen Beiträge, die Taiwan zur Foto- und Kulturgemeinschaft Asiens leisten kann.
In digitalen Informationsräumen lassen sich Aufzeichnungen und Spuren leicht löschen, verändern oder überschreiben. Diskussionen in sozialen Netzwerken entstehen schnell und unkompliziert, sind aber schwer zu archivieren und können manipuliert werden. Und schon das menschliche Gedächtnis an sich ist alles andere als zuverlässig.
Hinzu kommt, dass viele Plattformen stark zentralisiert sind und weder ausreichend demokratisch kontrolliert werden noch genügend Rechenschaft ablegen müssen. Ihre Interessen stimmen nicht unbedingt mit denen der Öffentlichkeit überein, sondern richten sich mitunter eher nach Werbekunden, multinationalen Konzernen oder Regierungen.
Gedruckte Bücher sind dagegen ein langsames Medium. Es dauert, bis Informationen aufbereitet und verbreitet werden. Sind sie aber erst einmal gedruckt, lassen sie sich wesentlich schwerer verändern. Bücher durchlaufen zudem häufig strengere redaktionelle Prozesse, Faktenprüfungen und Kontrollen. Dadurch können sie zu vergleichsweise stabilen und verlässlichen kulturellen Zeugnissen werden.
Die wichtigste Frage für eine Organisation ist deshalb vielleicht ganz einfach: Was möchten wir schützen? Wenn klar ist, was bewahrt und weitergegeben werden soll, zeichnet sich nach und nach auch ab, welche Rolle die Organisation in ihrer Community übernehmen sollte.
©︎ Lightbox Photo Library
Taiwan ist eine junge Demokratie in Asien mit einer reichen und vielfältigen Kultur. Das Land hat den Übergang vom Autoritarismus zur Freiheit erlebt und ist heute eine freundliche, offene und inklusive Gesellschaft. Natürlich ist auch das Essen, gerade das Streetfood, unglaublich vielfältig. Schließlich wurde in Taiwan Bubble Tea erfunden. :)
Historisch ist Taiwan seit Langem auf vielschichtige Weise mit Ostasien, Südostasien und der austronesischen Welt verbunden. Auch viele Länder Europas und Nordamerikas hatten zu unterschiedlichen Zeiten wichtige Berührungspunkte mit dem weit entfernten „Formosa“, dem historischen, aus dem Portugiesischen stammenden Beinamen für die Insel Taiwan.
Die Entwicklung der Fotografie in Taiwan spiegelt diese komplexe Geschichte wider. Das Land erlebte nacheinander die japanische Kolonialherrschaft und das autoritäre Regime der Kuomintang. Danach vollzog es den Wandel zu einer freien, demokratischen Gesellschaft und entwickelte dabei ein immer stärkeres kulturelles Selbstverständnis.
Die Fotografie hat diesen Wandel begleitet und selbst mitgestaltet. Wie taiwanische Fotograf:innen Gesellschaft, Geschichte, Identität und Alltag dokumentiert, hinterfragt und neu gedacht haben, eröffnet ganz eigene Perspektiven.
Wir hoffen, dass diese historischen Erfahrungen und fotografischen Praktiken in der weltweiten Fotocommunity künftig noch besser verstanden und stärker wahrgenommen werden.
47 Magazine
Eine Interviewreihe mit Fotograf:innen und Fotomedien aus aller Welt, die jeweils ihre eigene Form des visuellen Ausdrucks verfolgen. Anhand von zehn Fragen beleuchten wir ihre erste Begegnung mit der Fotografie, die Ursprünge ihres kreativen Schaffens und die Gedanken hinter ihren Werken und vermitteln Kreativen weltweit neue Perspektiven und Inspiration.









